Am 22. Februar 2026 feierte Generalvikar Dr. Vorndran in der St. Sebastians-Kirche auf dem Heuchelhof einen festlichen Gottesdienst, In diesem vertraute er Pfarrer Klaus Hösterey, Pfarrer Stefan Michelberger und Pfarrer Gerhard Spöckl die gemeinsame Hirtensorge für den Pastoralem Raum Würzuburg Süd-West an. Das heißt, alle drei sind künftig Pfarrer unserer Pfarreiengemeinschaften im Pastoralen Raum Würzburg Süd-West.
Zusammen mit den Pfarrvikaren, dem Pastoralteam, dem Verwaltungspersonal und den ehrenamtlich Engagierten versuchen sie, unseren Gemeinden die Struktur zu geben, die nötig ist, um Kirche in einer veränderten Situation lebendig zu halten.
Das Seelsorgeteam wählte – auf Vorschlag des Rates im Pastoralen Raum – Pfarrer Spöckl zum Moderator, Koordinatorin wird Gemeindereferentin Andrea Hartmann. Gemeinsam mit den anderen Pfarrern werden die beiden versuchen, die Anliegen der Seelsorger zusammenzutragen und weitere Schritte zu veranlassen, um den Pastoralen Raum und die Verantwortung für das Gesamte zu entwickeln.
Doch was ändert sich tatsächlich für die Menschen in den Gemeinden des pastoralen Raums? Das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau benannt werden. Wir stehen erst am Anfang eines längeren Prozesses. Fest steht, dass die Pfarrer weiterhin schwerpunktmäßig in ihren jetzigen Pfarreiengemeinschaften arbeiten werden. Bei Abwesenheit, z.B. Urlaub, Fortbildungen, eines Pfarrers werden sie sich gegenseitig unterstützen. Gemeinsam mit allen Seelsorgern sollen aber auch Angebote für den gesamten Raum angeboten werden, die einer der Pfarrer verantwortet.
Als Verwaltungssitz der Pfarrbüros im Pastoralen Raum Würzburg Süd-West soll das Büro in Heiligkreuz dienen. Hier laufen bei der Verwaltungsleiterin Julia Kaltenböck, die am 15. Januar ihren Dienst began, die Fäden zusammen. Sie koordiniert die Pfarrbüros in den verschiedenen Pfarreiengemeinschaften. Um eine möglichst hohe Präsenz für die Menschen zu gewährleisten, wird das Büro in Heiligkreuz die breitesten Öffnungszeiten bereitstellen.
In den anderen Büros wird es ein gewisses Stundenkontingent geben, um den Kontakt zu den Menschen in den Gemeinden, der uns wichtig ist, zu gewährleisten. Wenn die anderen Büros nicht besetzt sind, wird das Pfarrbüro Heiligkreuz weiterhelfen. So weit so gut! Wir werden versuchen, Sie in diesem Prozess gut zu informieren und bei Veränderungen auf den Laufenden zu halten.
Sicher werden sich in den kommenden Monaten Dinge ändern, aber das alles braucht auch Zeit. Jetzt geht es erst einmal los. Ich freue mich, wenn Sie diesen Prozess mit Wohlwollen begleiten, auch wenn manches etwas braucht, um sich daran zu gewöhnen. Danke schon mal im Voraus.
Text: Pfarrer Gerhard Spöckl
Foto: Gudrun Walther