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Unter dem Thema „für mich. für dich. fürs klima : Es gibt keine Erde in Reserve. Deshalb Schöpfung bewahren statt zerstören“ hat der Frauentreff St. Norbert im KDFB Höchberg am ersten Grünen Markt am Hexenbruch, Pfarrzentrum St. Norbert teilgenommen.

Der KDFB Bundesvorstand bot den Zweigvereinen für ihre Vor-Ort-Aktionswoche „für mich. Für dich. Fürs klima“ vier Themen-Bereiche an: Mobilität, Konsum und Ernährung, Müllvermeidung oder Grüne Oasen. Der Frauentreff St. Norbert hat sich für das Thema „Müllvermeidung“ entschieden und den „Grünen Markt“ zum Anlass genommen, die Bewerbung der Aktionswoche, die eigentlich vom 27. September bis 4. Oktober statt findet, bereits jetzt zu starten. Mit dem Verkauf von KDFB-Obstbeuteln aus Baumwolle mit der Aufschrift „Verantwortung tragen“ machte der Frauentreff darauf aufmerksam, dass bereits kleine Schritte, wie zum Beispiel die Nutzung von Stoffbeuteln für den Einkauf von Obst und Gemüse, einen Beitrag zur Vermeidung von Müll (Plastik und Papier) leisten. Einige Info-Schriften und Plakate erläuterten zudem die Auswirkungen der Umwelt-Vermüllung. Die Aktionswoche soll anderen Menschen zeigen, dass der Klimaschutz den KDFB-Frauen ein ernstes Anliegen ist und zum Mitmachen einladen. Die Aktion will auch deutlich machen, dass Klimaschutz in der Gemeinschaft Spaß macht. Und nicht zuletzt wollen die Frauen die Gelegenheit nutzen, sich in der Aktionswoche Gedanken darüber zu machen, in welcher Welt sie zukünftig leben wollen und wie sie zur Gestaltung dieser Zukunft beitragen können. Denn wer sein Konsumverhalten kritisch unter die Lupe nimmt, kann etwas bewegen. Wenn es viele tun, wird die Veränderung größer. Der Frauenverband möchte weg von der Wegwerfgesellschaft und hin zu einer Zukunft, die für nachfolgende Generationen noch lebenswert ist. Als Christinnen stehen die Frauen in der Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung. Eine gerechte Nutzung der Ressourcen muss auch für Kinder und Enkelkinder möglich sein. Daher ist ein Umdenken im Gebrauch und in der Herstellung von Plastik nötig. Auch für den Frauentreff St. Norbert gilt: wir tragen Verantwortung, wir reden nicht nur, wir handeln auch.

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