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Anlässlich einer Führung durfte der Frauentreff St. Norbert erfahren, dass die 300.000 Medien, darunter ca. 11.000 alte Drucke umfassende Bibliothek und das Archiv des Bistums Würzburg zusammen das Gedächtnis des Bistums Würzburg bilden und so einen hohen Wert für Wissenschaft, Forschung und kirchliche Bildungsarbeit haben.

13 interessierte Frauentreff-Mitglieder und Gäste erhielten durch den stellvertretenden Archivleiter Thomas Wehner M.A. Einblicke hinter die Kulissen des Hauses in der Domerschulstraße in Würzburg. Nach einer Einführung in die spannende Geschichte des Archivs und der Bibliothek und Informationen über die unterschiedlichsten Sammlungen, die vor allem aus Schenkungen bestehen, sowie Einblicke in die Familienforschung begann die Besichtigung der zahlreichen Räume der Bibliothek sowie des Archivs. Thomas Wehner führte durch die mit Regalen gefüllten Räume mit kleinen und großen Schriften und Büchern, alten Chroniken, viele davon in Leinen oder Leder gebunden. Den typischen Geruch von Büchern aus alten Zeiten konnte man vor allem im Archiv förmlich riechen. Thomas Wehner wies darauf hin, dass das Archiv für alle Arten von wissenschaftlichen, heimat- und familienkundlicher Forschung offen stehe. Aber natürlich nur die Archivbestände jener Orte, die sich auf dem Gebiet des heutigen Bistums Würzburg befinden. Auch das Pfarrarchiv der Pfarrei Mariä Geburt befindet sich in der Domerschulstraße. So konnten die Frauen Einblick in die älteste vorliegende Chronik der Pfarrei Mariä Geburt nehmen. Abschließend durfte der Frauentreff einen Raum betreten, vor dessen Tür ein lebensgroßes Porträt von St. Norbert prangt: Ca. 50.000 kleine und große Gegenstände werden hier verwahrt, die sich mit volkskundlichen Themen oder Frömmigkeitsformen befassen: Plakate, Fotos, Zeitungsausschnitte, Figuren, Statuen, Primizandenken, kunstvoll gestalte Gebets-, Andachts- und Heiligenbilder sowie Medaillen. Der Frauentreff bedankte sich bei Thomas Wehner für eine fachkundige und interessante Führung. Ausklang fand der Tag bei netten Gesprächen und einem Gläschen Wein im Johanniterbäck.

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