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Am Palmsonntag, 16.3., hat das Nagelkreuz, weltweites Zeichen für Versöhnung und Frieden, erstmals die Stadtgrenzen von Würzburg überschritten. Auf Einladung der der katholischen und evangelischen Gemeinden wird es nun ein Jahr lang die Menschen von Hettstadt, Waldbüttelbrunn und Höchberg begleiten.

Viele Menschen kamen trotz des nasskalten Wetters, um das Nagelkreuz in Höchberg, Waldbüttelbrunn und Hettstadt in Empfang zu nehmen. Vertreter aus Politik und Gesellschaft waren darunter, sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule von Höchberg.

 

Nach begrüßenden Worten des stellvertretenden Landrats Eberhard Nuss, dem für seine Kollegen sprechenden Höchberger Bürgermeister Peter Stichler, Dekan Walter Lederer und Initíator Pfarrer Martin Eisen trugen Kinder Gedichte zum Thema: "Versöhnung im Alltag" vor.  An weißen Luftballons in den Himmel geschickte Friedenstauben verliehen der Bitte an Gott um Frieden und Versöhnung in der Welt, der eigenen Umgebung und dem eigenen Herzen besonderen Ausdruck. Unterstrichen haben die Friedenssehnsucht aller Menschen einige Erwachsene, die von Ästen und Zäunen aufgehaltene Luftballons mit Hilfe ihrer Regenschirme befreiten und sie so ihre himmlische Mission fortsetzen ließen.

 

Das Mainlandzentrum in Höchberg war bereits die dritte Station des Nagelkreuzes auf dem "Weg der Versöhnung". Seinen Anfang nahm der Versöhnungsweg an der "Gedenkstätte 16. März 1945" vor dem Hauptfriedhof von Würzburg und führte weiter zur Versöhnungsglocke. Hier empfingen acht jugendliche Vertreter der beteiligten  Pfarrgemeinden von Höchberg, Waldbüttelbrunn und Hettstadt das Nagelkreuz, um es gemeinsam zu den weiteren Stationen zu tragen. In der Pfarrkirche St. Norbert machte es zum vierten Mal Halt, ehe es im Bonhoefferhaus als der letzten Station verblieb.  Hier wartete ein kleiner Imbiss auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weges der Versöhnung.

 

An Leib und Seele gestärkt, durften alle den Nachhauseweg antreten in dem Bewusstsein, nun einen Gast bei sich zu haben, der nicht nur äußerlich ankommen möchte, sondern auch jede und jeden einzelnen für Umkehr und Versöhnung öffnen möchte. Der "Weg der Versöhnung" mit dem Nagelkreuz  an diesem "Tag eins" mag abgeschlossen sein. Nun aber führt er weiter in die Pfarreien und Gemeinden von Waldbüttelbrunn, Hettstadt und Höchberg hinein und möchte viele, viele Menschen mitnehmen. Ein vielversprechender Anfang ist gemacht - mit Gottes Hilfe möge es ein segensreiches Jahr mit dem Nagelkreuz werden.

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